Wie ich arbeite

Zwischen 25 und 35 ändert sich ständig alles.

Gehalt, Stadt, Job, Beziehung, Pläne. Trotzdem werden in diesen Jahren finanzielle Entscheidungen getroffen, die dreißig Jahre laufen sollen.

Das ist der Widerspruch, an dem die meisten Konzepte scheitern: Sie sind darauf ausgelegt, dass die Sparrate steigt. Wenn sie fällt, wird es teuer.

Das Konstruktionsprinzip

Konzepte, die in beide Richtungen funktionieren.

Nach oben anpassen kann man fast immer. Nach unten ist es in vielen Produkten mit Nachteilen verbunden - im schlimmsten Fall mit einem Storno, der einen erheblichen Teil des Eingezahlten kosten kann.

Deshalb halte ich den flexiblen Anteil bewusst groß. Ein meist selbstverwaltetes Depot ist bei mir kein Nebenprodukt, sondern ein fester Baustein. Hier kann jederzeit pausiert, gekürzt und erhöht werden, ohne große Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Flexibilität, die in jungen Jahren unheimlich wertvoll ist - fürs Leben und fürs Finanzkonzept.

Verdienen tue ich daran nichts.

Das ist keine Großzügigkeit, sondern Statik. Der flexible Anteil ist der, den Du kürzen kannst, wenn sich etwas ändert - ohne dass es Dich Geld kostet. Ein Konzept ohne diesen Anteil hält nur bei positiven Entwicklungen stand.

Deshalb empfehle ich auch nie die maximal mögliche Sparrate. Ich empfehle die, die auch in fünf Jahren noch trägt. Das sage ich Dir offen und fange lieber kleiner mit Dir an.

Konzepte sind nicht gemacht, um einmal aufgesetzt und nie wieder angefasst zu werden. Langfristige Betreuung und Entwicklung ist, worauf es ankommt.

Für wen das gedacht ist

Berufseinstieg bis Führungsrolle.

Meist zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig. Viele haben bereits ein Depot und fühlen sich damit wohl. Das nehme ich niemandem weg - es gehört ins Konzept.

Ob Du Dich selbst tief einarbeiten willst oder bewusst delegierst, ist dabei egal. Die Leitplanken oben existieren gerade für den zweiten Fall. Wer alles selbst prüft, braucht sie nicht.

Typische Anlässe

  • Das erste richtige Gehalt
  • Ein Jobwechsel mit offenen Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge
  • Der Schritt in die erste Führungsposition
  • Ein Gehaltssprung, der plötzlich Spielraum schafft

Überprüfbar

Woran Du mich messen kannst.

Wer davon lebt, Produkte zu vermitteln, hat ein Interesse daran, dass Produkte vermittelt werden. Das ist kein Vorwurf, das ist Mathematik. Auflösen lässt sich das nicht. Sichtbar machen schon.

Ein Anteil, an dem ich nichts verdiene

In jedem Konzept steckt ein selbstverwaltetes Depot. Das ist nicht meine Großzügigkeit, sondern Statik für Dein Konzept. Ausnahme: Wenn Du das nicht kannst oder willst, finden wir eine Lösung.

Nie die maximal mögliche Sparrate

Sondern die, die auch in fünf Jahren noch trägt. Aufstocken kannst Du immer. Stornieren kostet.

Vermittlung auch gegen Honorar

Wo es sinnvoll und möglich ist. Die Höhe ist individuell je Kundenfall und folgt klaren Regeln - nicht dem Verlauf eines Gesprächs.

Transparenz ab dem ersten Termin

Ich spreche von Anfang an offen über alles, inkl. meiner Vergütung. Wenn Du willst, sage ich Dir im Prozess auch, was ich an dem verdiene, was ich Dir empfehle.

Nichts davon beweist, dass ich gut berate.

Es gibt Dir nur konkrete Anhaltspunkte, um mich zu überprüfen.

Was das für mich bedeutet

Ich habe Beratungen geführt, an deren Ende kein Produkt stand, weil der Kunde am Ende alles selbst machen wollte.

Das ist mein unternehmerisches Risiko, nicht seins. Ich gehe es ein, weil ein Konzept, das nur mit Abschluss aufgeht, kein Konzept ist.

Der häufigste Vorwurf an diese Branche lautet: einmal verkaufen, Provision kassieren, und danach passiert nichts mehr. Mein Geschäftsmodell ist das Gegenteil - ich verdiene daran, dass Du bleibst und wir Dein Konzept über Jahre weiterentwickeln. Deshalb kann ich heute entspannt auf einen Abschluss verzichten, wenn er nicht dran ist.

Ein aktuelles Beispiel

Das Altersvorsorgedepot ist ein Baustein, keine Antwort.

Ab 2027 löst es die Riester-Rente ab. Es ist deutlich besser als das, was es ersetzt: keine Garantiepflicht, höhere Förderung, flexiblere Auszahlung, und Selbstständige sind erstmals voll dabei.

Was es kann

Förderung mitnehmen. Auf den ersten 360 Euro im Jahr gibt der Staat 50 Cent je Euro dazu. Diese Stufe nimmt fast jeder mit.

Was es nicht kann

Flexibel sein. Das Geld ist bis 65 gebunden, einen vollen Einmalbetrag gibt es nicht, und vorzeitiger Zugriff kostet die Förderung zurück.

Was daraus folgt

Das Altersvorsorgedepot ist ein Baustein mit besonderen Eigenschaften. Und deshalb ist es genau das: ein Teil eines Konzepts, kein Allheilmittel.

Es gibt aktuell nichts zu unterschreiben: Zertifizierte Produkte kommen frühestens 2027. Das ist die gute Nachricht - es gibt gerade keinen Grund zur Eile. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Moment, das Konzept zu klären statt das Produkt.

Die Frage ist nicht, ob das Altersvorsorgedepot gut ist. Die Frage ist, welchen Platz es bei Dir bekommt, wie groß dieser Platz sein darf und was daneben stehen muss, damit das Ganze auch dann noch trägt, wenn sich Dein Leben ändert. Ein Rechner beantwortet das nicht.

Alles zum Altersvorsorgedepot, inklusive Förder-Rechner

Und noch eine Sache

Ich bin über eine Vertriebsstruktur angebunden.

Ich arbeite als Makler, angeschlossen bin ich an die Königswege GmbH. Diese Konstruktion hat klare Vor- und Nachteile.

Warum ich so aufgestellt bin und was das für Dich bedeutet

Dein nächster Schritt

Lass uns Dein Konzept durchgehen.

Dreißig Minuten, kostenlos. Danach weißt Du, was bei Dir trägt und was nicht - egal davon, ob wir zusammenarbeiten.